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Der
Weiblichkeit wohnt von Natur aus Göttlichkeit inne, die Sie dem Manne
überlegen macht, glauben viele Menschen.
Mir gefällt diese Sichtweise, sie entspricht meiner dominanten Neigung,
aus deren Blickwinkel betrachtet, der Mann immer unter der Frau steht,
auch eine Sklavin für mich mehr Wert sein kann, als ihr Herr
Doch dies ist die femdom-Sichtweise
Ich
weiß aber auch, dass mir meine ganze Dominanz nichts nützt,
wenn mein Gegenüber sie nicht wahrnehmen will.
Was ist eine Diva ohne Verehrer, eine Herrin ohne Diener, eine despotische
Herrscherin ohne Sklaven oder eine Sadistin ohne Masochisten Nichts.
Dessen bin ich mir bewusst. Genauso wie ein Sklave keiner ist, ohne strenge
Gebieterin, es kein Opfer gibt, ohne Täter
die so gegensätzlichen
Seiten bedingen und brauchen einander.
Doch
im wahren Leben steht für mich an erster Stelle der Mensch und gegenseitiger
Respekt.
Respekt heißt auch, sich so akzeptieren, wie man(n)/frau ist.
So wenig, wie ich möchte, dass Sie mir etwas vorspielen, so wenig
bin ich gewillt, mich zu verbiegen, um das zu sein, was jemand unbedingt
in mir sehen möchte, ich jedoch eigentlich nicht bin.
Ich möchte keine "perfekte Wunscherfüllerin" für
jeden sein. Sondern mir treu bleiben und nur das tun, was auch aus mir
heraus will. Auch bin ich nicht jeden Tag gleich ...
Ebenso wenig will ich aber andere verbiegen: Weder erwarte ich von einem
Masochisten, dass er devot vor mir kniet, noch von einem rein devoten
Menschen, dass er sinnlos starken Schmerz erleiden muss
wobei ich
nichts verallgemeinern möchte, da ich all diese Kategorisierungen
eigentlich ablehne; jedoch helfen sie dabei Schwerpunkte einzukreisen,
aber Schubladendenken ist mir zuwider.
Jeder Mensch funktioniert individuell, nicht nur Sie, auch Ich.
Meiner
Ansicht nach, gibt es so viele verschiedene Varianten von BD/DS/SM, wie
es Menschen gibt, jeder hat seine ganz eigenen Vorstellungen, Träume
und Phantasien, geprägt von seiner individuellen Lebensgeschichte.
Und auch die Interaktion zwischen zwei Menschen ist immer unterschiedlich.
Ich glaube, dass jedes Spiel zwischen zwei Menschen ein eigenes ist. Was
mit dem einen Spaß macht, geht mit jemand anderem vielleicht überhaupt
nicht
Daher plane ich auch niemals eine Session im Voraus durch, sondern bin
immer gespannt, wie sich die Dinge entwickeln, wenn man sich auf die Situation
und sein Gegenüber einlässt.
Mich interessiert der pure Mensch, der übrig bleibt, wenn ihm seine
normale Kleidung, Statussymbole und Rechte für eine geraume Zeit
genommen sind, wenn er sich vor Schmerz windet oder erniedrigt im Dreck
liegt der sich auf mich einlässt, loslässt, nur noch
ist, fühlt, vielleicht gar fliegt
Nicht
alle Menschen können miteinander.
Aber wenn ähnliche Vorstellungen, Neigungen, eine gewisse Sympathie
und die Fähigkeit zu Kommunizieren aufeinander treffen, wird sie
existent die Möglichkeit kleiner Reisen in das Reich hinter
dem Vorhang, in dem Teile unserer dunklen Seite Realität werden können
... die Möglichkeit, für eine Weile eine Tür in
eine andere Sphäre zu öffnen
Sie
für eine Weile zu entführen, ob in das Königreich der Frauen,
wo allein der Weiblichkeit gehuldigt wird oder ins Gefängnis, ins
Ausbildungslager, zum Verhör, zum Nachsitzen, in die Leichenhalle,
auf die Schlachtbank, etc. es gibt so viele Geschichten in meinem
Kopf
aber ich werde sie hier nicht alle erzählen ;)
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